Es gibt aber auch Exostosen bei „Nichtschwimmern". Je nach Größe und Sitz im Gehörgang können sie zu Komplikationen führen.
Zum Beispiel können Sie den Gehörgang komplett verlegen was in einer Hörminderung resultieren kann. Oder es kann, nach dem Kontakt mit Wasser, zu einem behinderten Abfluss kommen, das zu wiederkehrenden Gehörgangsentzündungen führen kann.
In diesen Fällen ist eine operative Entfernung an zu streben.
Blick durch den Gehörgang auf das Trommelfell (∗) rechts. Der Gehörgang ist durch Exostosen (→) eingeengt.
Zum Vergleich wird ein Normalbefund eines Trommelfells dargestellt. Die Trommelfellübersicht ist besser und wird nicht eingeschränkt.
Blick durch den Gehörgang (GG) auf ein normales rechtes Trommelfell (TF)
Blick durch den Gehörgang GG auf das Trommelfell TF. Man sieht links eine gelbe Batterieschutzkappe.
Bei Erwachsenen sind es häufig Gegenstände zur selbstständigen Gehörgangsreinigung, wie z. B. abgelöste Wattepfröpfe von Wattestäbchen.
Blick in den Gehörgang GG. Das Trommelfell wird komplett durch einen Wattepfropf * verlegt
Durch die tägliche Verwendung von Wattestäbchen wird es häufig in die Tiefe
des Gehörgangs vor das Trommelfell geschoben. Ohrenschmalz kann durch Aufquellen nach dem Duschen oder Baden den Gehörgang verlegen. Dies führt zu einem dumpfen Gefühl.
In manchen Fällen kommt es sogar zu einem Hörverlust mit Ohrgeräusch (Tinnitus), der nach Ohrsäuberung wieder verschwindet.
Blick auf einen Ohrenschmalzpropf (3). In der Tiefe das Trommelfell (2). Beachte die Lage zum Gehörgangseingang (1).
Häufig findet man als Komplikation einer unsachgemäßen selbstständigen Gehörgangsreinigung neben einer Gehörgangs- eine Trommelfellverletzung.

Blick durch den Gehörgang GG auf das Trommelfell TF mit einem Trommelfelleinriss * verursacht durch eine Ohrfeige.



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