Nase und Nebenhöhlen


Blick auf die seitliche Nasenwand: Nasenhaupthöhle (NH), Stirnhöhle (SH), Keilbeinhöhle (KBH), Nasenrachen (NR), Nasenmuscheln (1-untere, 2-mittlere, 3-obere). Das Riechareal ist eingekreist.

Die Nase und die Nebenhöhlen sind lufthaltige Räume im Schädelknochen.
Sie stellen den Eintritt in die oberen Luftwege dar und bilden ein Strömungssystem, welches mit hochspezialisierter Schleimhaut ausgekleidet ist. Dieses System arbeitet wie eine Klimaanlage: die eingeatmete Luft wird gereinigt, angefeuchtet und die Temperatur angeglichen. Außerdem ist hier der Riechsinn lokalisiert, der seine besondere Funktion nicht nur als Warnorgan, sondern vielmehr als Genußorgan ausübt. Riechen und Schmecken sind Sinneswahrnehmungen, die sich optimal ergänzen.

Allergien (u. a. „Heuschnupfen“) und chronische Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis) sind in der heutigen Zeit zunehmende Erkrankungen, welche die Lebensqualität einschränken. Selbst in einem sehr gutem Restaurant schmecken Speisen fad, wenn man nichts riechen kann.

Bei dem Verdacht auf eine Allergie führen wir eine Allergie-Diagnostik durch,;
häufig mittels Hauttest (Prick-Test) und/ oder Blutuntersuchung (RAST ).

Das Gesicht wird entscheidend durch die äußere Nasenform geprägt.
Hier kommt der plastischen Chirurgie besondere Bedeutung zu.
Falls nach einem Unfall (z. B. „Nasenbeinfraktur “) eine äußere Nasendeformität verbleibt, kann dies operativ behoben werden.